Nachhaltige Landwirtschaft: der Weg in eine bessere Zukunft

Nachhaltige Landwirtschaft

Nachhaltige Landwirtschaft Zukunft

Eine nachhaltige Landwirtschaft ist die einzig mögliche Antwort auf das Bevölkerungswachstum auf der Erde und den Klimawandel, den wir alle vor Augen haben. In diesem Artikel werden wir gemeinsam betrachten, was unter diesem Begriff zu verstehen ist und welche die zur Verfügung stehenden Wege und Lösungen sind, um die Entwicklung dieser Art von Landwirtschaft zu unterstützen.

Inhaltsverzeichnis
Nachhaltige Landwirtschaft: was ist darunter zu verstehen?
Welche Ziele hat die nachhaltige Landwirtschaft?
Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und die europäischen Ziele
Techniken und Modelle nachhaltiger Landwirtschaft
Neue Technologien als treibende Kraft der Veränderung

Nachhaltige Landwirtschaft: was ist darunter zu verstehen?

Nachhaltige Landwirtschaft bedeutet eine Art von Landwirtschaft, die sich neben den menschlichen und wirtschaftlichen in erster Linie auf die Achtung der natürlichen Ressourcen konzentriert.
Der Definition vonAgricultural Sustainability Institute entsprechend ist die nachhaltige Landwirtschaft imstande, das Wohlergehen der Menschen in aller Welt und deren Bedarf an Nahrung und Geweben zu sichern, ohne den zukünftigen Generationen Schaden zuzufügen.

Welche Ziele hat die nachhaltige Landwirtschaft?

Grundlage der nachhaltigen Landwirtschaft ist ein ethisches, für alle Beteiligten bindendes Wirtschaftsmodell mit folgenden Grundsätzen:

  • Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Erzeuger durch Unterstützung der am stärksten Benachteiligten mit mehr Entwicklungsmöglichkeiten
  • Sensibilisierung der Verbraucher über die Nutzungsmechanismen der lokalen Ressourcen

Die FAO – Food and Agriculture Organisation of the United Nations – hat die 5 Grundprinzipien der nachhaltigen Landwirtschaft festgelegt, die uns helfen können, die Bedeutung dieses Wandels unserer Gesellschaft zu verstehen

  1. Erhöhung der Produktivität und Beschäftigung sowie des Zuwachswerts in Nahrungsmittelsystemen, mit dem Zweck, die Änderung der landwirtschaftlichen Praktiken und Verfahren zu fördern, damit die weltweite Lebensmittelversorgung und Reduzierung des Wasser und Energieverbrauchs garantiert werden können
  2. Schutz und Wertschätzung der natürlichen Ressourcen, indem der Umweltschutz gefördert und die Verschmutzung der Wasserquellen und Zerstörung der Ökosysteme reduziert werden
  3. Verbesserung der Lebensunterhaltungsmittel und Förderung eines inklusiven Wirtschaftswachstums
  4. Verbesserung der Resilienz der Personen, der Gemeinschaften und der Ökosysteme, mit dem Ziel, durch den Klimawandel bedingte Auswirkungen von Wetterereignissen oder Preisschwankungen auf dem Markt zu minimieren
  5. Anpassung der Governance an die neuen Herausforderungen, um Gerechtigkeit und Transparenz auf allen Ebenen (öffentlich und privat) zu gewährleisten

2018 werden mit dem Dokument TRANSFORMING FOOD AND AGRICULTURE TO ACHIEVE THE SDGs auch die 20 Aktionen angegeben, die in der Landwirtschaft erforderlich sind,, um die 17 Ziele für die nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen zu erreichen. Diese Aktionen beziehen sich auf das Recycling und die Wiederverwendung, die Erhöhung der Resilienz der Völker und Ökosysteme gegen extreme Wetterereignisse, den integrierten Schutz der Artenvielfalt und Landwirte.

Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) und die europäischen Ziele

PAC Gemeinsame Agrarpolitik Nachhaltige Landwirtschaft

Die Landwirtschaft hat eine Schlüsselrolle in unserer Gesellschaft und Wirtschaft.

Weil es sehr wichtig ist, diesen Sektor zu unterstützen, arbeitet die Europäische Union daran, bedeutende Änderungen und Verbesserungen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) einzuführen.

Die am 1. Januar 2023 in Kraft tretende, neue GAP wird dem europäischen Grünen Deal für „eine inklusive, wettbewerbsfähige und umweltfreundliche Zukunft für Europa angeglichen sein“.

Viele europäische Finanzierungen in der Agrarbranche sind für die Übergangszeit der Jahre 2021 und 2022 bereits freigegeben und betreffen Investitionen für Projekte in Verbindung mit

  • der Nachhaltigkeit
  • der technologischen Erneuerung und Modernisierung der landwirtschaftlichen Betriebe.
  • der Unterstützung junger Unternehmer und deren Unternehmen.

Techniken und Modelle nachhaltiger Landwirtschaft

Nachhaltige Landwirtschaft

Es gibt verschiedene Modelle und landwirtschaftliche Techniken, die sich so anpassen lassen, dass sie nachhaltig sind; man darf aber nicht den Fehler begehen, zu denken, dass nachhaltige Landwirtschaft vollkommen mit einem der beiden Modelle gleichstellbar oder etikettierbar ist.

Unter nachhaltiger Landwirtschaft verstehen wir eine Landwirtschaft, die bewahrend ist und auf integrierte Weise die von jedem dieser Modelle entwickelte Kenntnisse nutzen kann.

1. Modell der biologischen Landwirtschaft
Es handelt sich um ein Erzeugungsmodell, das nur die Anwendung natürlicher Stoffe erlaubt und eine übermäßige Nutzung der Ressourcen wie Wasser, Boden und Luft im Rahmen der europäischen Verordnung 2092/91 EWG vermeidet.
Die bio-zertifizierten, landwirtschaftlichen Betriebe wenden keine synthetischen Chemikalien (Dünger, Unkrautvertilgungs-, Pflanzenschutz-, Insektenvertilgungs- und Schädlingsbekämpfungsmittel) an, sondern bedienen sich natürlicher Dünger und herkömmlicherer Techniken wie Fruchtwechsel.

2. Modell der biodynamischen Landwirtschaft
Diese Art der Landwirtschaft entstand mit dem Ziel, mehr Wert auf die Umwelt zu legen und die Qualität der Nahrung unter Wahrung der pflanzlichen Artenvielfalt zu verbessern.
Grundlage der biodynamischen Landwirtschaft ist die Wahrung des Ökosystems der Erde mit Berücksichtigung der Mondphasen und Lebensaktivierung im Boden. Sie verzichtet auf den Einsatz von chemischen Düngern und Pflanzenschutzmitteln, sondern sieht die Anwendung homöopathischer Dosen natürlicher Präparate vor, um die Fruchtbarkeit des Bodens und das Wachstum der Pflanzen zu fördern.

3. Modell der solidarischen Landwirtschaft
Solidarische Landwirtschaft bedeutet eine Landwirtschaft, die Mensch und Umwelt respektiert, auf direkten Beziehungen im Zeichen des Vertrauens beruht und die Distanz zwischen Verbraucher und Erzeuger verkürzt.

4. Permakultur
Dieser Begriff bezeichnet nicht nur die Gesamtheit landwirtschaftlicher Praktiken zur natürlichen Beibehaltung der Fruchtbarkeit des Bodens, sondern auch ein Entwurfssystem, das Themen in Sachen Architektur, Wirtschaft, Ökologie, Anthropologie und Rechtsordnungen verknüpft.
Zweck ist es, die Landschaft auf optimale und ethische Weise zu planen und zu verwalten, um die menschlichen Bedürfnisse im Einklang mit den natürlichen Systemen zu erfüllen.

5. Ökosiedlungen
Es handelt sich um Gemeinschaften, deren Endziel die ökologische Nachhaltigkeit ist, und sie entscheiden sich deshalb für andere als die von unserem gesellschaftlichen und wirtschaftlichen System auferlegten Lebensstile.
Die Beteiligung der Teilnehmer ist freiwillig und sieht Folgendes vor: Planung von Wohneinheiten, um die Umweltauswirkungen auf ein Minimum zu verringern, Verwendung erneuerbarer Energiequellen, Selbstversorgung mit Lebensmitteln auf Grundlage der Permakultur oder biologischen Landwirtschaft.

Neue Technologien als treibende Kraft der Veränderung

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Die zur Verfügung stehenden, digitalen Technologien sind ein unabdingbarer Faktor auf dem Weg, der zu einem Modell der nachhaltigen Landwirtschaft führt. Dies weil die heutige technologische Innovation imstande ist, das Bedürfnis der Erfassung und Organisation der Daten, die zur Unterstützung der Analysen und Entscheidungen für die Zukunft der Branche notwendig sind, zu erfüllen.
Die Digitalisierung ermöglicht es, höchste Präzision bei den Bearbeitungen zu erreichen, mit demzufolge weniger Verschwendungen und mehr Ausbeute dank:

  • Berechnung der Ressourcen, die einem gewissen Anbau und Boden beizumessen sind, damit kein Wasser verschwendet wird.
  • Vorhersage der Risiken in Bezug auf gewisse Pflanzungen, um Befälle zu bekämpfen, die Ernten zu schützen und den Einsatz von Dünge- und Unkrautvertilgungsmitteln zu mäßigen.
  • Rückverfolgbarkeit der Produktionsketten, um jeden Schritt des Produktionsprozesses aufzuzeichnen und die Qualität der Produkte zu garantieren

Mit weniger Ressourcen mehr produzieren und hohe Qualitätsstandards aufrechterhalten: Dies ist das Endziel der Präzisionslandwirtschaft.
Ein Ansatz mit doppeltem Vorteil:

  • Für die landwirtschaftlichen Betriebe, die den Aufwand und die Ressourcen optimieren, den Verbrauch und Verschwendungen reduzieren und die Bodenproduktivität steigern können. Für die Landwirte und landwirtschaftlichen Lohnunternehmer, deren Arbeit profitabler wird, weil durch die schneller und effizienter gestalteten Bearbeitungen Stundenkosten eingespart werden.
  • Für die Umwelt, weil durch eine rationellere Nutzung der Ressourcen die Verschwendung von Dünge- und Unkrautvertilgungsmitteln, Emissionen und die Bodenverdichtung reduziert werden

Unsere Technologien können Ihnen sehr helfen, Ihre Arbeit zu optimieren: Entdecken Sie alle für Ihre Tätigkeit verfügbaren Lösungen.


Es ist sehr wichtig, über die zahlreichen Förderungen informiert zu sein, die vom Staat und den Regionen zur Verfügung gestellt werden, beginnend von den europäischen Finanzierungen, die den Landwirten zu Hilfe kommen, damit sie die Maschinen erneuern und Investitionen zum Kauf neuer Traktoren und fortschrittlicher Technologien tätigen können, wobei auch die Absicherung der Arbeiter nicht zu vergessen ist

Lesen Sie unseren ausführlichen Beitrag und erfahren Sie, warum es wichtig ist, in die Präzisionslandwirtschaft zu investieren.

Es gibt viele, für Sie zugängliche Förderungen; setzen Sie sich mit uns in Verbindung, um alle nötigen Informationen zu erhalten.

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